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Schleppwettbewerb

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Schleppwettbewerb der MGOW

Am 19. September trafen sich, trotz der fehlerhaften Angabe auf der HP, richtigerweise um 9:30 Uhr 10 Piloten zum alljährlichen Schleppwettbewerb auf dem Flugplatz Alpnach. Der Flugleiter Roger Schelbert führte das Briefing speditiv durch und erklärte das "komplizierte" Flugprogramm. Die Reihenfolge der Figuren konnten die Piloten selbst festlegen. 1 1/2 Looping mit anschliessendem mind. 5 Sekunden dauerndem Rückenflug und eine doppelte liegende 8. Im aufgezeichneten Landefeld musste dann anschliessend aufgesetzt werden und beim ausrollen/ausrutschen ins 5x2m messende Zielfeld, durfte das Modell nicht über 90o drehen.

Was sich sehr einfach anhörte, erwies sich in der Praxis als sehr kompliziert. In den ersten beiden Durchgängen, trafen zwar fast alle Piloten das Landefeld,... das Zielfeld traf jedoch keiner. Entweder zu kurz oder zu lang, auf jeden Fall nicht drin.

Erschwerend kam hinzu, dass der Pilot die Zeit für das Programm bis zur Landung ansagen musste, für jede Sekunde über-/Unterschreitung gab es 5 Strafpunkte. Fliegerisch war das leider nicht mehr zu kompensieren.

Petrus hatte ein Einsehen mit uns tapferen Piloten und gegen Mittag stieg die Temperatur und es gab auch auffrischenden Wind,... was wiederum die Berechnung der Flugzeit zu einem Zufallsprodukt machte. Die Temperaturen stiegen weiter an, so dass wir insgesamt einen schönen Herbsttag geniessen durften.

Erstmalig durften an diesem Wettbewerb auch die "ungeliebten" E-Segler teilnehmen, weil diese Piloten keine Schleppsegler hatten, wobei akribisch darauf geachtet wurde, dass der Motor nach der Startphase nicht mehr in Betrieb genommen wurde.

Der Autor übernahm den Erstflug. Die Figuren kamen sehr gut, auch der Rückenflug und die liegende Acht wurden perfekt an den Himmel gezeichnet. Aus dem "geheimen" Training vom Vortag wusste der Autor, dass die Landevolte ca. 45 Sekunden dauert. Leider waren am Ende der letzten Figur bis zum Beginn der Landevolte ca. 2.5 Minuten zu überbrücken. Das hätte vielleicht gereicht, wenn die Starthöhe um 200 m höher gelegen hätte. Am frühen Morgen war dies jedoch mit den herrschenden Wetterbedingungen nicht möglich, so dass bei der Landung schon 30 Strafsekunden anstanden. Die nachfolgenden Piloten hatten es da nun etwas besser und korrigierten die zu erwartenden Flugzeiten deutlich nach unten. Der Autor ist jedoch ein unverbesserlicher Optimist (oder in anderen Worten nicht lernfähig), denn die angekündigten Flugzeiten erwiesen sich bis zum 3. Wertungsflug, obwohl nach unten korrigiert, als zu optimistisch. Sieg ade.

So entwickelte sich ein spannender Wettbewerb, bei dem im Anflug bis auf die Holme gekämpft wurde. Schon im ersten Durchgang erwies sich das "Kampffliegen" für unseren Hüttenwart, bzw. für sein Modell, als tödlich. Bei Geschwindigkeit nahe Null trägt es nun mal nicht mehr, und der Flieger nimmt dann den direkten und kürzesten Weg zum Landefeld.

Vom Wettkampffieber voll erfasst, machte sich unser Wettkampfleiter daran sein Modell noch schnell zusammenzusetzen um sich hochschleppen zu lassen. Die anschliessenden Kunstflugfiguren "Korkenzieher" und "Angelhakenköder" durften jedoch nicht in die Flugbewertung einfliessen. Als lernfähiger Pilot beherzigte er jedoch die Ratschläge der umstehenden:
"Bloss nicht ausklinken, ich bring dich schon nach oben" und "Nicht nervös werden, wir haben jetzt ausreichend Höhe um zu sehen was da nicht funktioniert". Und tatsächlich, ... was niemand für möglich gehalten wurde, das Modell kehrte heil zum Boden zurück, obwohl, glücklicherweise eben, in sehr grosser Höhe, dann festgestellt wurde, dass das Seitenruder spiegelverkehrt angesteuert wurde (Querruder hatte das Modell nicht). Chapeau Roger,.. das war eine Superleistung so zu fliegen und zu landen. Der Einfachheit halber korrigierte er dies allerdings vor dem nächsten Flug.

Im Laufe des Tages trat dann noch die eine oder andere Situation ein, die so manchen zum schmunzeln veranlasste:

  • Einmal brach die Schleppleine bereits beim leichten Anziehen eines kleinen Modells, wohl ein Tribut an die vorher geschleppten Grossen
  • In einem grossen Modell war der Regler für den E-Motor nicht angesteckt. Dass das Modell nach dem Flitschenstart in nur 5 m Höhe trotzdem nicht abstürzte und in einem seeeehr flachen Kreis zurück auf die Wiese knapp neben der Startbahn kam, war nur der Routine des Piloten zu verdanken und den sehr guten Gleiteigenschaften des Modells.
  • Man musste auch zur Kenntnis nehmen, dass der Verlust der Kabinenhaube im Rückenflug zum direkten Verlust des Empfängerakkus führt, wenn dieser nicht noch zusätzlich befestigt wird, sondern nur durch die Kabinenhaube im Schwerpunkt gehalten wird.

Trotzdem gab es sehr schöne Flüge in diesem Wettbewerb und die Stimmung war super.

Um 16:15 kam es dann zur Rangverkündigung (Download Rangliste):

1. Rang: Beat Zumstein

2. Rang: Willy Ramsteiner

3. Rang: Erwin Omlin

Und hier noch einige Bilder diesen tollen Tages

09:00 Die ersten Piloten treffen ein und "trainieren"

Edi,... der Pilot unseres Vertrauens

... und seine kraftvolle Cessna. Sie hatte einiges zu tun an diesem Tag.

Testflug vor dem Wettbewerb

Die B4 hebt sehr schön ab...

...und liegt völlig ruhig im Schlepp

Der Nächste bitte.... Erwin kanns nicht abwarten.

Die B4 im Flug

und im Landeanflug

Noch gibts keine Punkte

Der Starttermin rückt näher, die Piloten werden zahlreicher

"Frühstück" in Obwalden

... und das "Znüni" ist auch schon parat

Zurück vom Testflug

Alle Piloten sind da

Was fliegt Edi sonst ?

Da kommen die "Grossen" mit der E-Schnauze

Was so alles Platz hat in einem Auto

Beats "Glasmatten" Flieger,... mit der besten Gleitleistung an diesem Tag

Auch ein Fox darf hier begrüsst werden

Fertig zum flug

Die letzten Handgriffe am Modell

Oh Oh,... ob das gut geht ?

Die Zeit läuft...

... und schon ist der Filip im Anflug

Die "Jury" berät sich

Modellpark

Wer will als nächster ?

Erwins Acro-Flieger ist bereit

... während der Filip einkreist

Na.... kommt das gut

Sieht gut aus,...aber zu kurz

Ruder Check

... und Abflug.

Hebt schön ab....

... aber nicht wirklich "Scale" der Schlepper

Bereit zum Flitschenstart

Die Cessna auf dem Rückflug

Der "Acro" im Anflug

Während die Corsair "Gewehr bei Fuss" steht

Einkreisen zur Landevolte

Anflug etwas zu hoch

... und daher zu weit. Die gelbe Linie zählt

Modellflugsport ist Team- und "Kraft"-Sport

Komm,... zieh noch ein wenig

Noch etwas halten....

... und los geht's

Schöner "Scale"-Flug

Ansagen der Flugfigur

Der Hüttliwart in Startposition

... und los geht's

Nicht "Scale",... aber sehr kraftvoll

Der "Glasmatten"-Flieger in Vorbereitung

Ein "kampferprobtes" Modell

Der Anflug passt noch,... aber sieht ein wenig zu langsam aus....

Joooh,... war zu langsam

Weder Lande- noch Zielfeld getroffen. Gibt nicht mal Punkte.

Die "Glasmatte" am Start

Auch hier,... ein wunderschöner Start

Sieht schon besser aus ...

Im Überflug

... und im Anflug zur Landevolte

Noch ein wenig kreisen

...bevor sie kommt

Sieht gut aus,...

... sieht immer noch gut aus...

... aber auch hier wirken sich die fehlenden Bremsen aus.

Ragallo....

Schöner Start

...und schöner Schlepp

Aber nicht wirklich "Scale"

Vor dem Ausklinken

Intensive Beratung der "Fachjury"

Ragallo in der Figur

Nach dem Ausklinken ...

...Ragallo im Rückenflug

Die "liegende" Acht

... und in den Landeanflug

Bischen zu hoch

... und zu schnell.

Interessierte Besucher bewundern die Cessna

Tja,... zu schnell heisst weiter laufen

Der Fox am Start

Sieht gut aus

Immer noch gut..

... und viel besser

Wow,... so soll es wohl sein.

Die Cessna hat wirklich keine Mühe mit dem grossen Fox

Der Fox nach dem ausklinken

Anflug zur liegenden Acht

Anflug zum Looping...

Schön ziehen lassen

Super schönes Flugbild

Der Fox im Rückenflug. Unglaublich wie leicht das geht

Der Fox im Anflug

Sieht gut aus

Das Landefeld getroffen

Hoppla,... springen gibt keine Punkte

... und die Hütchen sollten auch stehen bleiben

Die Reste zusammengesammelt

Die B4 am Start

... und hebt schön ab

Sieht gut aus im Schlepp

Auch hier hat die Cessna keine Mühe

Die B4 im Überflug

Einkreisen zur liegenden Acht

B4 von unten

B4 im Landeanflug

Sieht gut aus

Knapp im Landefeld...

... aber doch nicht genug Schwung für das Zielfeld

Roger am Start...

... und hebt schön ab.

Hoppla,... wohin des Wegs.

Da sind sich die beiden nicht ganz einig

Die Cessna "zeigt" den Weg und zieht....

... und zieht...

... und zieht....

Figur "Korkenzieher"

Figur "Angelhakenköder"

Bloss nicht ausklinken

Erst mal in sichere Höhe

Auch wenn es "etwas" kurios aussieht...

Rückenflugschlepp....

... ob das ein neues Wettkampfdetail werden soll ?

"Hoch" und "Tief" einmal anders....

Sieht wirklich wild aus

Ausgeklinkt....

Oh Mann,... jetzt gehts aber rassig abwärts

Anflug,... aber zu was ?

Oh Oh,... das sieht nicht gut aus....

Aber Roger hat's im Griff....

....immer besser

Sogar der Anflug haut hin...

Auch wenn...

... es Speedmässig...

... wohl nicht mehr....

... ganz reicht. Aber immerhin heil am Boden.

Essen und Trinken ist wichtig für die körperliche Konstitution

Wir schreiten zur Rangverkündigung.

Bitte alle mal herhören....

Ich gratuliere....

... den Siegern.

Gell Erwin,... das nächste Mal machst du den Akku auch fest,.. oder ?

Ein herzliches Dankeschön an Roger für die Organisation.

 

 

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Stand: 05.10.11