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Familienplausch am Pilatus
Sonntag, 4.10.2009 7:45 Treffpunkt für die "Sportler" unter uns
Modellflugsportlern an der Talstation der Pilatusbahn.
Auf den Pilatus soll es also gehen. Unsere Gruppe traf sich pünktlich, und es
kamen sogar noch ein paar mehr, als am Freitag Abend noch zugesagt haben. Schön.
Also Billete lösen und rein in das reservierte Abteil. Die Abfahrt war pünktlich
um 8:15 Uhr und wir genossen die Auffahrt sehr. Petrus hatte es sehr gut mit uns
gemeint und uns einen wunderschönen Tag beschert um die Bergfahrt und die
Aussicht so richtig zu geniessen. Die aufkommende Sonne tauchte den Wald, die
Felsen und die Wiesen in ein wunderbares Licht.
Nach knapp 30 Minuten kamen wir auf dem Gipfel an. Puuuhh,... bloss gut dass
wir mit den herbstlichen, und vor allem hochalpinen Bedingungen alle vertraut
waren und entsprechende Kleidung dabei hatten. Es zog eine mehr als steife Brise
über den Gipfel. Neidisch schauten wir auf die Bergdohlen die uns das
"Hangfliegen" in Perfektion demonstrierten. Trotz der Kleidung suchten alle kurz
entschlossen das Restaurant auf um sich aufzuwärmen und einen Kaffee zu trinken.
Die "Hardcore"-Mitglieder verbrachten den Aufenthalt auf der Terrasse in einer
mehr oder weniger windgeschützten Ecke,... oder war es einfach weil man hier
rauchen durfte. Nein. Natürlich nicht,... die Aussicht war einfach so grandios,
dass wir jede Sekunde geniessen wollten.
Nach etwa einer halben Stunde machten sich Kira, Urban, Rainer und Heidi an
den Abstieg. Sie wollten nicht mit der Bahn wieder zurück bis zu Mittelstation
fahren, sondern laufen. Kiro zog ganz ungestüm nach unten mit Urban im
Schlepptau (sprich an der Hundeleine) über das Geröllfeld. Nach kurzer Zeit
fragte Heidi ob der Wanderer weit über uns auch noch zu uns gehört. "Nein, nein.
Du kennst unsere Mitglieder nicht",... tönte es. "Da läuft doch keiner mehr".
Also wanderten wir weiter nach unten,... bis uns nach einem Viertel des Weges
Stephan einholte. Es war DOCH noch einer von uns. Tja,... da mussten wir unsere
Einschätzung wohl revidieren. Frohgemut ging es dann zu viert Richtung "Aemsigen",
der Mittelstation, an der wir uns mit dem Rest der Gruppe wieder treffen
wollten, um auf die Chretzenalp weiter zu wandern zum gemeinsamen Mittagessen.
Dass Stefan noch zu uns stiess erwies sich als Glücksfall. Er fand unterwegs
eine nagelneue Sony Alpha 350 mit Zoomobjektiv im Gras direkt neben dem
Wanderweg. "Hey,.. schaut mal. Da hat doch glatt jemand seine Kamera liegen
lassen.". Nun ja, die Touris halt. Beeindruckt von der herrlichen Umgebung
vergessen Sie sogar solch schöne Teile. "Sieht genauso aus wie meine",... dachte
ich mir. Hat auch den gleichen Haltegurt...??!!. Moment,... Rucksack runter und
da war das Malheur sichtbar. Der Doppelreissverschluss des Rucksackes hatte sich
langsam aber sicher geöffnet und meine eigene Kamera ist unbemerkt
herausgefallen. Danke Stefan. Ein Grossteil der nachfolgenden Bilder wäre für
immer verloren gewesen,... neben dem Ärger über die eigene Dummheit aber wohl
das kleinere Übel. Richtig verpackt und gesichert ging es dann weiter nach
unten.
Unterwegs trafen wir noch einen Bergläufer. Wow,... in dem Alter (ca. 50) in
dem Tempo nach oben. Chapeau. Da wären wir in dem Tempo alle zusammen wohl
nach wenigen Minuten K.O. am Boden.
Auf Aemsigen trafen wir uns dann mit den anderen der Gruppe um dem
heissersehnten nahe gelegenen Ziel gemeinsam entgegenzuwandern. Nach knapp 30
Minuten war es dann soweit. Teilweise erschöpft aber glücklich trafen wir auf
der Chretzenalp ein, wo uns Marcel schon mit dampfendem Kessel über dem offenen
Feuer zum Mittagessen erwartete. Also war super hergerichtet, und so konnten wir
uns ein wohlverdientes gekühltes !! Bier gönnen bis das Essen auf dem Tisch
stand.
Marcel hat die Tische super hergerichtet und alle freuten sich über die
tollen Älplermakronen mit Apfelmus. Zur Nachspeise gab es dann einen superfeinen
selbstgemachten Kuchen (Danke Daniela) mit Rahm und Kaffee. Nach soviel
Anstrengung war ein wenig Pause, und/oder ein Nickerchen angesagt.
"Heimlich" hat Marcel ein paar kleine Flieger mit seinem Auto nach oben
transportiert, so dass wir uns auch noch ein wenig unserem Hobby widmen konnten.
Es "zog" nicht schlecht am Hang,... aber es war nur ein Rotor. Etwas weiter vom
Hang weg, und schon ging es nach unten. Der "Fliegerrückholdienst" war leider
schlecht organisiert/motiviert und verweigerte die Mitarbeit, so dass wir unsere
Flieger selber wieder nach oben holen mussten :-(
Urban und Marcel probierten es später noch etwas weiter oberhalb der Alp,...
und siehe da: Da ging es dann.
Gegen 14:45 hiess es dann für einen Teil der Gruppe Aufbruch. Der Abstieg zu
Fuss nach Alpnachstad war angesagt. "Ich habe es eilig, daher der kürzest
möglichen Weg" hiess es von einem Mitglied. Also gut, gleich unter der Alp ging
ein "Bergweg" (Für nicht alpin erfahrene Wanderer: Das sind die Wege wo wirklich
sehr gutes Schuhwerk und Kondition angesagt ist) direkt weg. Frischen Mutes,...
sind ja "nur" 1:45 Stunden für den Abstieg angegeben, ging es dann los. Nach
wenigen Höhenmetern, hatten wir dann in etwa eine Ahnung was uns erwartete. Aber
es sollte noch schlimmer kommen :-)
Der Bergweg wird wohl wirklich nur noch selten von Wanderern benutzt, was anhand
der vielen Bäume über den Weg auch nicht weiter verwundert. Sehr steile schmale
Wege, die bei Regen wohl eher Sturzbäche werden, dichtes Unterholz und immer
schmaler werdend je weiter wir nach unten kamen, liessen uns langsam daran
zweifeln ob wir noch auf dem richtigen Weg waren. Dank Irene's Karte und einem
GPS Handy konnten wir aber den richtigen Ausweg aus dem Wald noch finden und
gelangten auf den "normalen" Weg nach unten aus dem Wald. Doch auch ab hier
waren noch einige Höhenmeter bis zum Ziel zu bewältigen.
Den wirklich kleinen letzten Rest des Weges legten wir dann über Wiesen und
geteerte Strassen bis zur Talstation zurück, wo wir auch nach exakt 1:46 Stunden
alle heil, aber teilweise erschöpft, ankamen.
Zusammenfassend kann gesagt werden:
Ein SUPER schöner Tag mit Kollegen, in herrlichster Bergwelt und traumhaften
Wetterbedingungen. Ein Genuss dabei gewesen zu sein.
Warum der Bericht über diesen Tag, entgegen den sonst üblichen schnellen
Aktualisierungen dieser Website, trotzdem erst mit Verspätung online gestellt
wurde, lag ganz einfach daran:
Noch nie war ich so froh um meine Wanderstöcke wie an diesem Tag
Noch nie haben mir meine Oberschenkel und Knie mehr wehgetan wie nach 1700 Meter
Abstieg
Ich war selten so müde am Abend wie an diesem Sonntag
....und ich benutze auch zwei Tage später noch den Lift in meinem Haus für die 2
Stockwerke bis zu meiner Wohnung um den Muskelkater in meinen Oberschenkel zu
beruhigen
In diesem Sinne: Auf zum nächsten Familienplausch :-)
Einen ganz herzlichen Dank an Urban für die Organisation und Marcel für das
excellente Essen
Hier sind noch einige Bilder von diesem wunderschönen Tag
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Der Sonntag von seiner schönsten Seite |
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Alle Wanderer in erwartungsfroher Spannung |
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Was da wohl auf uns zukommt ? |
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Unser "Fahrzeug" von innen |
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Kira ist das Ganze nicht ganz geheuer |
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Mit atemberaubenden 7 km/h geht es bergauf |
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Die Sonne kommt noch nicht auf den Talboden |
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Die beste Ehefrau von allen... :-) |
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Das Morgenlicht bringt die Herbstfarben zur Geltung |
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48% Steigung,...sieht aber ganz harmlos aus |
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Aussicht und Panorama satt |
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Je weiter nach oben,... desto schöner wird es |
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Imposante Felsen säumen die Bahngeleise |
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Knapp unterhalb des Gipfels |
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Das Entlebuch aus anderer Perspektive |
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... und das was viele für den Gipfel halten. Der Esel |
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Eindrücklich: Die Sommerrodelbahn "Fräkmüntegg" von oben |
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Man kann sich gar nicht satt genug sehen |
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Sobald Willi einen Grill sieht, wird er magisch angezogen. Ob es wohl die Wärme ist ? |
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Es bläst ganz schön heftig so früh am Morgen |
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Aber erst mal was warmes anziehen. |
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An der Hauswand lässt es sich NOCH im Freien aushalten |
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... aber das Lachen vergeht uns trotzdem nicht |
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In der Ecke ist es noch ein 1/4 Grad wärmer |
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Auf der anderen Seite war Eiger, Jungfrau und Mönch noch nie so schön |
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Also erst mal Kaffeepause machen |
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Da soll es dann weiter gehen |
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Eiger, Jungfrau und Mönch im schönsten Licht |
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Urban zieht es gewaltig nach unten,... oder zieht Kira so nach unten ? |
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Der "Wanderweg" nach unten. Sonst fahren hier die Mountainbiker ! |
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Unglaublich schön so früh am Morgen |
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Unterhalb des Pilatus auf Höhe "Chilchsteine" |
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Der erste Dunst kommt auf |
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Unsere "Homebase" mal von oben gesehen |
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Wer würde nicht hier wohnen wollen |
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Soviele Landschaftsbilder für diejenigen die nicht an der Wanderung teilnehmen konnten,... zum zeigen was sie verpasst haben :-) |
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Mittelstation "Aemsigen". Treffpunkt der Wanderer und der zugfahrenden Wanderer |
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So,... ein kleines Päuschen ist nun verdient |
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So langsam kommt auch der Rest |
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Blick von der "Aemsigen" auf den Alpnacher See |
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Eintreffen an der "Futterstelle" auf der Chretzenalp |
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Nach der "langen" Wanderung von der Aemsigen erst mal ausruhen |
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"Gipfelkreuz" auf der Chretzenalp |
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Der Hüttenwart ist super gut drauf ... |
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... und freut sich sichtlich auf "seine" Arbeit |
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Bereit zum Essen fassen. Mann,... sind wir hungrig |
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Kaum gibt's Futter,... wird es ruhig |
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Ach ja,... ein paar haben ihre Flieger "hochgeschmuggelt" |
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Unser Wettbewerbsleiter demonstriert wie es gehen sollte |
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Kritische Blicke. Trägt's,... oder trägts nicht. Wie weit soll man raus,.. damit nicht zu weit laufen mussen wenn's nicht trägt |
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Trägt nicht,... trotz Hangwind. Aber nur ganz flach am Hang |
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Risiko,... zu weit rausgeflogen :-) |
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Vom letzten Abstieg haben wir leider keine Bilder,... wir waren zu sehr mit
Laufen beschäftigt :-)
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