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4.10 Familienplausch

4.10 Familienplausch 7.10. Axalp 10.10. Hahnenmoos 24.10. Flugplatz

 

 

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Familienplausch am Pilatus

Sonntag, 4.10.2009 7:45 Treffpunkt für die "Sportler" unter uns Modellflugsportlern an der Talstation der Pilatusbahn.

Auf den Pilatus soll es also gehen. Unsere Gruppe traf sich pünktlich, und es kamen sogar noch ein paar mehr, als am Freitag Abend noch zugesagt haben. Schön. Also Billete lösen und rein in das reservierte Abteil. Die Abfahrt war pünktlich um 8:15 Uhr und wir genossen die Auffahrt sehr. Petrus hatte es sehr gut mit uns gemeint und uns einen wunderschönen Tag beschert um die Bergfahrt und die Aussicht so richtig zu geniessen. Die aufkommende Sonne tauchte den Wald, die Felsen und die Wiesen in ein wunderbares Licht.

Nach knapp 30 Minuten kamen wir auf dem Gipfel an. Puuuhh,... bloss gut dass wir mit den herbstlichen, und vor allem hochalpinen Bedingungen alle vertraut waren und entsprechende Kleidung dabei hatten. Es zog eine mehr als steife Brise über den Gipfel. Neidisch schauten wir auf die Bergdohlen die uns das "Hangfliegen" in Perfektion demonstrierten. Trotz der Kleidung suchten alle kurz entschlossen das Restaurant auf um sich aufzuwärmen und einen Kaffee zu trinken. Die "Hardcore"-Mitglieder verbrachten den Aufenthalt auf der Terrasse in einer mehr oder weniger windgeschützten Ecke,... oder war es einfach weil man hier rauchen durfte. Nein. Natürlich nicht,... die Aussicht war einfach so grandios, dass wir jede Sekunde geniessen wollten.

Nach etwa einer halben Stunde machten sich Kira, Urban, Rainer und Heidi an den Abstieg. Sie wollten nicht mit der Bahn wieder zurück bis zu Mittelstation fahren, sondern laufen. Kiro zog ganz ungestüm nach unten mit Urban im Schlepptau (sprich an der Hundeleine) über das Geröllfeld. Nach kurzer Zeit fragte Heidi ob der Wanderer weit über uns auch noch zu uns gehört. "Nein, nein. Du kennst unsere Mitglieder nicht",... tönte es. "Da läuft doch keiner mehr". Also wanderten wir weiter nach unten,... bis uns nach einem Viertel des Weges Stephan einholte. Es war DOCH noch einer von uns. Tja,... da mussten wir unsere Einschätzung wohl revidieren. Frohgemut ging es dann zu viert Richtung "Aemsigen", der Mittelstation, an der wir uns mit dem Rest der Gruppe wieder treffen wollten, um auf die Chretzenalp weiter zu wandern zum gemeinsamen Mittagessen. Dass Stefan noch zu uns stiess erwies sich als Glücksfall. Er fand unterwegs eine nagelneue Sony Alpha 350 mit Zoomobjektiv im Gras direkt neben dem Wanderweg. "Hey,.. schaut mal. Da hat doch glatt jemand seine Kamera liegen lassen.". Nun ja, die Touris halt. Beeindruckt von der herrlichen Umgebung vergessen Sie sogar solch schöne Teile. "Sieht genauso aus wie meine",... dachte ich mir. Hat auch den gleichen Haltegurt...??!!. Moment,... Rucksack runter und da war das Malheur sichtbar. Der Doppelreissverschluss des Rucksackes hatte sich langsam aber sicher geöffnet und meine eigene Kamera ist unbemerkt herausgefallen. Danke Stefan. Ein Grossteil der nachfolgenden Bilder wäre für immer verloren gewesen,... neben dem Ärger über die eigene Dummheit aber wohl das kleinere Übel. Richtig verpackt und gesichert ging es dann weiter nach unten.

Unterwegs trafen wir noch einen Bergläufer. Wow,... in dem Alter (ca. 50) in dem Tempo nach oben. Chapeau. Da wären wir in dem Tempo  alle zusammen wohl nach wenigen Minuten K.O. am Boden.

Auf Aemsigen trafen wir uns dann mit den anderen der Gruppe um dem heissersehnten nahe gelegenen Ziel gemeinsam entgegenzuwandern. Nach knapp 30 Minuten war es dann soweit. Teilweise erschöpft aber glücklich trafen wir auf der Chretzenalp ein, wo uns Marcel schon mit dampfendem Kessel über dem offenen Feuer zum Mittagessen erwartete. Also war super hergerichtet, und so konnten wir uns ein wohlverdientes gekühltes !! Bier gönnen bis das Essen auf dem Tisch stand.

Marcel hat die Tische super hergerichtet und alle freuten sich über die tollen Älplermakronen mit Apfelmus. Zur Nachspeise gab es dann einen superfeinen selbstgemachten Kuchen (Danke Daniela) mit Rahm und Kaffee. Nach soviel Anstrengung war ein wenig Pause, und/oder ein Nickerchen angesagt.

"Heimlich" hat Marcel ein paar kleine Flieger mit seinem Auto nach oben transportiert, so dass wir uns auch noch ein wenig unserem Hobby widmen konnten. Es "zog" nicht schlecht am Hang,... aber es war nur ein Rotor. Etwas weiter vom Hang weg, und schon ging es nach unten. Der "Fliegerrückholdienst" war leider schlecht organisiert/motiviert und verweigerte die Mitarbeit, so dass wir unsere Flieger selber wieder nach oben holen mussten :-(

Urban und Marcel probierten es später noch etwas weiter oberhalb der Alp,... und siehe da: Da ging es dann.

Gegen 14:45 hiess es dann für einen Teil der Gruppe Aufbruch. Der Abstieg zu Fuss nach Alpnachstad war angesagt. "Ich habe es eilig, daher der kürzest möglichen Weg" hiess es von einem Mitglied. Also gut, gleich unter der Alp ging ein "Bergweg" (Für nicht alpin erfahrene Wanderer: Das sind die Wege wo wirklich sehr gutes Schuhwerk und Kondition angesagt ist) direkt weg. Frischen Mutes,... sind ja "nur" 1:45 Stunden für den Abstieg angegeben, ging es dann los. Nach wenigen Höhenmetern, hatten wir dann in etwa eine Ahnung was uns erwartete. Aber es sollte noch schlimmer kommen :-)
Der Bergweg wird wohl wirklich nur noch selten von Wanderern benutzt, was anhand der vielen Bäume über den Weg auch nicht weiter verwundert. Sehr steile schmale Wege, die bei Regen wohl eher Sturzbäche werden, dichtes Unterholz und immer schmaler werdend je weiter wir nach unten kamen, liessen uns langsam daran zweifeln ob wir noch auf dem richtigen Weg waren. Dank Irene's Karte und einem GPS Handy konnten wir aber den richtigen Ausweg aus dem Wald noch finden und gelangten auf den "normalen" Weg nach unten aus dem Wald. Doch auch ab hier waren noch einige Höhenmeter bis zum Ziel zu bewältigen.

Den wirklich kleinen letzten Rest des Weges legten wir dann über Wiesen und geteerte Strassen bis zur Talstation zurück, wo wir auch nach exakt 1:46 Stunden alle heil, aber teilweise erschöpft, ankamen.

Zusammenfassend kann gesagt werden:
Ein SUPER schöner Tag mit Kollegen, in herrlichster Bergwelt und traumhaften Wetterbedingungen. Ein Genuss dabei gewesen zu sein.

Warum der Bericht über diesen Tag, entgegen den sonst üblichen schnellen Aktualisierungen dieser Website, trotzdem erst mit Verspätung online gestellt wurde, lag ganz einfach daran:
Noch nie war ich so froh um meine Wanderstöcke wie an diesem Tag
Noch nie haben mir meine Oberschenkel und Knie mehr wehgetan wie nach 1700 Meter Abstieg
Ich war selten so müde am Abend wie an diesem Sonntag
....und ich benutze auch zwei Tage später noch den Lift in meinem Haus für die 2 Stockwerke bis zu meiner Wohnung um den Muskelkater in meinen Oberschenkel zu beruhigen

In diesem Sinne: Auf zum nächsten Familienplausch :-)

Einen ganz herzlichen Dank an Urban für die Organisation und Marcel für das excellente Essen

Hier sind noch einige Bilder von diesem wunderschönen Tag

 

Reicht das Geld ?

Der Sonntag von seiner schönsten Seite

Alle Wanderer in erwartungsfroher Spannung

Was da wohl auf uns zukommt ?

Unser "Fahrzeug" von innen

Kira ist das Ganze nicht ganz geheuer

Mit atemberaubenden 7 km/h geht es bergauf

Wie vor 100 Jahren

Die Sonne kommt noch nicht auf den Talboden

Die beste Ehefrau von allen... :-)

Das Morgenlicht bringt die Herbstfarben zur Geltung

48% Steigung,...sieht aber ganz harmlos aus

Aussicht und Panorama satt

Wo ist es schöner ?

Je weiter nach oben,... desto schöner wird es

Imposante Felsen säumen die Bahngeleise

Knapp unterhalb des Gipfels

Das Entlebuch aus anderer Perspektive

Der Gipfel

... und das was viele für den Gipfel halten. Der Esel

Luzern und Hinterland

Eindrücklich: Die Sommerrodelbahn "Fräkmüntegg" von oben

Man kann sich gar nicht satt genug sehen

Sobald Willi einen Grill sieht, wird er magisch angezogen. Ob es wohl die Wärme ist ?

Es bläst ganz schön heftig so früh am Morgen

Aber erst mal was warmes anziehen.

An der Hauswand lässt es sich NOCH im Freien aushalten

... aber das Lachen vergeht uns trotzdem nicht

In der Ecke ist es noch ein 1/4 Grad wärmer

Auf der anderen Seite war Eiger, Jungfrau und Mönch noch nie so schön

Also erst mal Kaffeepause machen

Da soll es dann weiter gehen

Eiger, Jungfrau und Mönch im schönsten Licht

Urban zieht es gewaltig nach unten,... oder zieht Kira so nach unten ?

Der "Wanderweg" nach unten. Sonst fahren hier die Mountainbiker !

Unglaublich schön so früh am Morgen

Unterhalb des Pilatus auf Höhe "Chilchsteine"

"Unser" Bähnchen.

Der erste Dunst kommt auf

Unsere "Homebase" mal von oben gesehen

Wer würde nicht hier wohnen wollen

Soviele Landschaftsbilder für diejenigen die nicht an der Wanderung teilnehmen konnten,... zum zeigen was sie verpasst haben :-)

Mittelstation "Aemsigen". Treffpunkt der Wanderer und der zugfahrenden Wanderer

So,... ein kleines Päuschen ist nun verdient

So langsam kommt auch der Rest

Blick von der "Aemsigen" auf den Alpnacher See

Wer trägt was ?

Eintreffen an der "Futterstelle" auf der Chretzenalp

Schon fast alle da...

Nach der "langen" Wanderung von der Aemsigen erst mal ausruhen

"Gipfelkreuz" auf der Chretzenalp

Der Hüttenwart ist super gut drauf ...

... und freut sich sichtlich auf "seine" Arbeit

Bereit zum Essen fassen. Mann,... sind wir hungrig

Kaum gibt's Futter,... wird es ruhig

Ach ja,... ein paar haben ihre Flieger "hochgeschmuggelt"

Unser Wettbewerbsleiter demonstriert wie es gehen sollte

Kritische Blicke. Trägt's,... oder trägts nicht. Wie weit soll man raus,.. damit nicht zu weit laufen mussen wenn's nicht trägt

Trägt nicht,... trotz Hangwind. Aber nur ganz flach am Hang

Einkurven zum Landen

Risiko,... zu weit rausgeflogen :-)

Vom letzten Abstieg haben wir leider keine Bilder,... wir waren zu sehr mit Laufen beschäftigt :-)

 

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Stand: 05.10.11