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Plauschcup 2010Endlich,... Sonne, Blauer Himmel, ganz leichter Biswind. Beste Verhältnisse für den Plauschcup 2010. "Sagenhafte" 16 Teilnehmer standen um 09:30 Uhr auf dem Flugplatz Alpnach parat für das Briefing durch den Wettbewerbsleiter Roger Schelbert. Teilnehmer der vergangenen Jahre konnten mit den Erläuterungen häufig etwas anfangen,... Neulinge, und auch der Vertreter der Kategorie "Jugend", hatten dagegen etwas mehr Mühe. Zum Glück mussten die älteren/erfahreneren Teilnehmer zuerst starten, so dass man sich dann häufig das Programm doch noch vorstellen konnte. Vorstellen deswegen, weil die Flugmanöver nicht immer so gelangen/aussahen wie gefordert. Zuerst war jedoch Eigenschutz angesagt: Marcel brachte für jeden Teilnehmer eine dringend nötige Sonnencreme mit Schutzfaktor 25. Bis zum Abend waren die meisten dann leer,... aber dafür war nur eine Rötung zu verzeichnen. Egal,... der Spass war garantiert und wir begannen fröhlich mit den Rollübungen zwischen den Töggelis bevor wir zum Touch-and-Go Wettbwerb kamen. Möglichst viele Starts und Landungen in 2 Minuten. Hier waren die Piloten der Depron-Abteilung eindeutig im Vorteil gegenüber den "normalen" E-Modellen. Kürzere Starts, schnellere und kleinere Loopings zu einfacheren Landungen waren einfach besser zu fliegen, auch wenn die Fahrwerke einiger dieser Modelle nach diesem Wettbewerb als inexistent zu bezeichnen waren. Der anschliessende 75m Streckenflug mit Zeitansage zeigte das ganze mögliche Spektrum. Von 2 Sekunden bis 25 Sekunden war alles dabei,... allerdings zählte hier die Abweichung zur angesagten Zeit. Die geringste Abweichung erzielte Rainer. Angesagt 2 Sekunden, gestoppt 2,15 Sekunden. Das Geheimnis: Vollgas durch die Strecke :-). Die Abweichung zur angesagten Zeit lag sicherlich in der visuellen optomechanischen Verzögerung des Zeitnehmers :-) Nach 3 harten Wettbewerben mussten die Piloten eine dringende Pause einlegen zur Kalorienzufuhr in fester wie flüssiger Form. Der Grill am Hüttli lief zur Hochform auf und konnte das Fleisch fast nicht verarbeiten. Es entstanden doch tatsächlich längere Wartezeiten am Grill. Vom Grill ging es dann in die Plauschwettkämpfe: Tennisball Zielwurf in den Bierkasten und Dart an die Hüttliwand. Der Spassfaktor stieg und hämisches Grinsen und tiefe Bewunderung für die Treffsicherheit wechselten sich ab. Aber das wichtigste: Der Spassfaktor,... und der war hoch. Am Nachmittag hies es dann noch, den letzten Flugwettbewerb zu überstehen. Vorgegebene 200m Strecke hin- und herlaufen und dabei 8 geforderte Figuren fliegen. Zum Schluss zählte die Abweichung zur angesagten Zeit. So mancher dachte wirklich er könne schneller fliegen oder zumindest schneller laufen. Aber beides zusammen erforderte doch eine hohe Geschicklichkeit. Nach diesem letzten und längsten Wettkampf konnte erfolgreich verkündet werden, dass ausser einigen Fahrwerken an den Depronmodellen keinerlei Schäden aufgetreten sind, alle Modelle heil blieben und keine Verletzungen auftraten. Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde (endlich) mit freiem Fliegen ausgefüllt. Nicht ganz unerwartet gewann Marco Ginoble vor Markus Omlin und Andre Gasser. Die Kategorie Jugend wurde von Amrein Dario gewonnen. Er war zwar der einzige Teilnehmer der Kategorie, aber es ehrt ihn sehr, dass er, der kurz vorher erst mit dem Fliegen begonnen hat, am Wettbewerb teilnahm, und bis auf die letzte Disziplin alel Disziplinen mit machte und beachtliche Leistungen zeigte. Die letzte Disziplin konnte er nicht bestreiten, weil die zwischenzeitlich aufgekommen starke Bise sein Modell nicht in die Richtung fliegen liess, wo er eigentlich hin sollte. Aber nächstes Mal kommt er mit einem stärkeren Modell.
Herzlichen Dank an Roger Schelbert für die perfekte Organisation und die herausfordernden Wettkämpfe. Erfreuen Sie sich nun an den nachfolgenden Bildern und versuchen Sie die Begeisterung dieses Tages nachzuvollziehen.
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