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Was lange währt wird endlich gut
Immer und immer wieder treten diese Fragen auf, wenn man Kollegen beim Jetfliegen zusieht. Man möchte ja schon ganz gern auch selbst mal,...aber wer überlässt einem Jetunerfahrenem schon das Steuer bei solchen einem aufwändigen und teuren Modell. Die Knie zittern ja meistens schon bei einfacheren Modellen während des Erstfluges, also werden hier nicht bloss die Knie zittern. Nun haben wir mit Reto Senn einen ausgewiesenen Jet Spezialisten in unserer Modellfluggruppe der zudem mit Andre Meylan das Modellbaufachgeschäft Flight Factory führt und dort nicht nur qualitativ hochstehende Modelle, sondern auch Schulungen und Bauservice anbietet. Also haben wir ihn angefragt, ob er nicht mal für einige interessierte im Club einen Lehrer-Schüler-Flug anbieten könnte, und er hat sich auch spontan dazu bereit erklärt. Petrus hatte auch ein Einsehen an diesem 30. Oktober und versprach trockenes und einigermassen warmes Wetter. Samstag morgen, 09:00 Uhr, war es dann soweit. Aufbau der beiden Schulungsmodelle "Hawk" und "Flash". Einweisung in die Besonderheiten und dann ging es auch schon los. Mit gehörigen Respekt begann der Autor als erstes, und siehe da, wenn man nicht zuviel am Gasknüppel spielte dann ging das ganze schon mal ganz passabel und kontrolliert über die Bühne. Allerdings ist der Hawk mit 17 kg und einer Jet Cat 160 SX nicht gerade untermotorisiert. 2 Zacken am Gashebel nach oben, und das ganze "gemütliche" fliegen wird schon anspruchsvoller. Die ersten Rollen gingen sogar einigermassen auf einer Linie und sahen dazu noch ganz gut aus. Als zweiter kam Beat Z. zum Zuge. Er hat die grösste Flugerfahrung und ging entsprechend unbelastet ans fliegerische Werk. Man merkte fast keinen Unterschied ob der Lehrer oder der Schüler flog, auch flog Beat deutlich schneller durch die Figuren. Als besonderes Highlight durfte er auch gleich noch eine Landung probieren,... und die ging auch noch sehr gut. Als dritter kam Beat B. zum Start. PC-21 erfahren, aber dann doch mit Respekt erlebte auch er seine Jet-Taufe besser als gedacht. Die Flugfiguren noch etwas hakelig, aber immerhin Rückenflug, Rollen und Looping waren auch schon drin. Es ging gleich weiter mit der zweiten Runde. Nun war auch der Autor etwas forscher. Die ersten Loopings sahen sogar wie ein Looping aus, wenn auch die Bodennähe beim Ausleiten des ersten Looping die Akzeptanzgrenze des Lehrers strapazierte :-). Beat wollte beim zweiten Flug dann schon wissen, was eine 160 SX zu leisten vermag. Nun,... es macht schon Spass den Gashebel mal ganz nach oben zu schieben :-) Zusammenfassend muss man sagen, es war spektakulär und mit einer gehörigen Portion Respekt, aber nicht so nervenaufreibend wie gedacht. Leider war Mittag dann schon Schluss. Aufräumen und ein gemütliches Mittagessen schlossen den erlebnisreichen Vormittag ab. Hier noch ein paar Bilder von diesem Tag
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