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Monatshock MaiGehe zu: Berechnungsgrundlagen Gehe zu: Vergleichsberechnungen Es wurde über den Schleppwettbewerb und diverse Modellflug Veranstaltungen berichtet die demnächst stattfinden, und es konnte erfreulicherweise wiederum ein neues Mitglied aufgenommen werden. Des weiteren wurde von der Arbeitsgruppe "Solaranlage" über das Projekt "Solaranlage" berichtet. Durch die neue Gesetzeslage und der darauf hin neu evaluierten optimierten und erweiterungsfähigen Anlage wird es nun, durch die nun leider doch benötigen Baubewilligungen, zu einer Kostenüberschreitung von ca. CHF 600,-- kommen. Die anwesenden Mitglieder konnten sich in einer lebhaften Diskussion nicht auf einen Entschluss zur Bewilligung einer Kostenüberschreitung einigen. Aufgrund der Statuten wird es nun zu einer ausserordentlichen Generalversammlung am Monatshock im Juni kommen an dem über einen Nachtragskredit in Höhe von CHF 1000,-- zu entscheiden ist. Es werden hierzu separate Einladungen durch den Vorstand verschickt. Interessierte Mitglieder sind nun aufgefordert der Einladung Folge zu leisten, um dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Um alle Mitglieder auf einen gemeinsamen Informationsstand zu bringen und die ausserordentliche GV zügig abschliessen zu können, nachstehend eine Erläuterung über das optimierte Projekt und die Hintergründe die nun zur Budgetüberschreitung führen
In Zusammenarbeit mit einer auf Solaranlagen spezialisierten Firma wurde das Konzept überprüft und von den dortigen Techniker als gut und effizient befunden. Die gewählte Anlage incl. Zubehör ist zwar teurer als Projekt 1, jedoch konnte durch Verhandlung und das Entgegenkommen der Firma das Angebot unterhalb des von der GV beschlossenen Budgets platziert werden. Bevor wir die Anlage bestellten, sprachen wir nochmals auf der Gemeinde vor um sicherzustellen, dass die Bewilligungsfreiheit auch tatsächlich stimmt. Leider wurden wir dabei von der Gemeinde auf einen kleinen, aber sehr
wichtigen Umstand aufmerksam gemacht: Die nun nötigen Baubewilligungen verursachen Kosten auf Gemeinde- und kantonaler Ebene von ca. 600,-- CHF plus zusätzlichen Kosten für Grundbuchauszug und GIS-Auszug von ca. CHF 100,--. Die zu beantragende Baubewilligung wird auf jeden Fall auf die maximale mögliche Fläche von 12m2 ausgelegt sein, auch wenn in einer ersten Ausbaustufe nur 3 m2 installiert werden. Sollte eine Erweiterung der Anlage an der nächsten oder übernächsten ordentlichen Generalversammlung abgelehnt werden, dann verfällt die Baubewilligung mit dem bis zum Verfall installierten Umfang. Sollte jedoch einer Erweiterung zugestimmt werden, muss keine neue Baubewilligung, mit daraus folgenden Zusatzkosten im jeweils gleichen Umfang, beantragt werden. An der ausserordentlichen Generalversammlung wird daher ein Nachtragskredit von CHF 1000,-- beantragt. Durch die Verzögerungen einer nötigen Abstimmung an der ausserordentlichen GV mit den anschliessenden Bearbeitungsfristen auf der Gemeinde und im Kanton, die auch noch in die Ferienzeit fällt, sowie der nötigen Ausschreibung im Amtsblatt mit den entsprechenden Referendumsfristen rechnen wir nun mit einem möglichen Baubeginn nicht vor Oktober. Die geplante Anlage sieht montiert schematisch folgendermassen aus
BerechnungsgrundlagenDie Dachneigung unseres Hüttlis von ca. 45o ist ein akzeptabler Kompromiss zu den optimalen Neigungen von 30o Sommer bzw. 72o Winter. Die nachfolgenden Informationen und Berechnungsbeispiele entstammen dem
Projekt "Solarförderung Schweiz" die durch den Bund gefördert wird. Diese Daten
dienten als Grundlage für unsere Berechnungen und Dimensionierung der Anlage. Energie die ein 100 Watt Panel pro Woche erzeugt in Wattstunden (Wh)
Berechnung des monatlichen Stromverbrauchs
1.1 Multiplizieren Sie Spannung mal Strom jedes
Verbrauchers
Beleuchtung 1 Lampe: 0.9 A x 12V = 11W
1.2 Multiplizieren Sie die Leistung jedes Verbrauchers mit
der Zeit in Stunden die der Verbraucher täglich eingeschaltet sein wird
Täglicher Bedarf ist 4 Stunden: 11W * 4 = 44Wh
1.3 Addieren Sie alle Wattstunden aller Verbraucher
3 Lampen = 132 Wh
1.4 Multiplizieren Sie die Wh aller Verbraucher mit der
Anzahl Tage pro Woche wo die Anlage gebraucht wird.
5 Tage * 132 Wh = 660 W/h/ Woche * 4 Wochen = 2640 Wh/Monat
Berechnen der zu produzierende Energie
Zwischen den Verbrauchern und den Stromerzeugern ist eine
Batterie die Verluste verursacht. Eine neue Batterie hat einen Wirkungsgrad
von ca. 85%, eine ältere z.B. 70%. Teilen Sie die oben berechnete Arbeit in Wh
durch den Wirkungsgrad der Batterie.
Produzierte Energie: 2640 Wh * 0.85 = 2244 Wh / Monat Berechnen der Grösse von Solarpanel
Die Grösse des Solarpanels hängt von Ort, Jahreszeit,
Neigewinkel und Himmelsausrichtung des Moduls ab.
Definieren Sie sich in welchen Monaten die Anlage in Betrieb ist. Entnehmen Sie aus der oberen Tabelle den Wert mit der tiefsten Zahl. (z.B. Ort Zürich, 45°, Ausrichtung Süd-Ost, der Dezember hat die tiefste Zahl in diesem Fall: 347 Wh)
Beispielrechnung:
Unsere Panels mit total 412 W Leistung würde in einer Woche 347 * 4.12 = 1429.64 Wh * 4 Wochen = 5718.56 W/h pro Monat produzieren
Es ist nötig die Anlage grösser zu dimensionieren, damit
Sie auch funktioniert wenn ein Monat nicht dem metereologischem Mittelwert
entspricht. Ein Faktor von 1.1 bis 1.4 je nachdem wie sicher Ihre Anlage
funktionieren muss ist empfehlenswert.
2251 Wh * 1.4 = 3165 Wh
Wir erwirtschaften entsprechend der oben genannten Berechnung einen
theoretischen Überschuss von ca. 2500 Wh.
Wenn wir jedoch noch Verschmutzung, Verschattung durch die Berge und langanhaltenden Nebel mit einer Verlustleistung von zusätzlich 30% einberechnen, so ist der produzierte Überschuss noch 1750 Wh. Dies bedeutet, dass mit der geplanten Anlage die geforderte Sicherstellung der Beleuchtung garantiert werden kann, auch wenn noch 3 zusätzliche Verbraucher installiert werden.
Berechnen der Grösse des Akkumulators
Standardmässig wird der Akkumulator so dimensioniert dass
die Anlage 5 Tage weiterläuft, auch wenn es keine Sonne hat.
Nach diesen 5 Tagen sollte der Akku nicht mehr als ca. 30% entladen sein, d.h. 70% der Kapazität sollte noch vorhanden sein.
Nehmen Sie die Wh aus Punkt 1.3: Wh x 5 Tage / 3 x 10 /
12V
Unser Projekt: 132 Wh x 5 Tage /
3 x 10 /12 Volt = 183 Ah SOLL-Kapazität Bestimmen der Kabelquerschnitte
Der minimale Kabelquerschnitt wird durch die Erwärmung des
Kabels bei einem Kurzschluss und durch die maximal tolerierbaren Verluste
bestimmt. Als Richtwert gilt, belasten Sie die Kabel nicht mit mehr als 4A pro
1 mm2. Bei kleinen Leitungslängen in Wohnwagen, Booten,
Ferienhäusern etc. reichen normalerweise 2.5 mm2
Die Berechnung der Kabelverluste:
Leitungslänge (m) / Querschnitt (mm2) x 0.0178 (Ohm/m/mm2) x Strom (A) x Strom(A) = Verluste in Watt In unserem neuen Projekt: Vergleichsberechnungen SolaranlageAls Vergleichswert für die Produktion wurde ebenfalls wieder Zürich genommen
mit dem schlechtesten Wert des Jahres. Stromproduktion Winter
Legende für den Bereich "Nötige Batteriekapazität" Der Korrekturfaktor für eine alternde Batterie wird nach ca. 5 Jahren erwartet
Stromproduktion Sommer
Sie sehen im oben genannten Beispiel ab 4 Panel eine enorme "Überproduktion". Diese Überproduktion könnte z.B. genutzt werden, um eine neue, speziell für Solaranlagen optimierte, Kühltruhe zu betreiben. Ein Betrieb dieser Kühltruhe ist aber nur sinnvoll möglich, wenn mind. 4 Panel installiert sind. Die Kühltruhe benötigt im Dauerbetrieb ca. 1800 Ah pro Monat. In den Wintermonaten Dez./Jan. müsste, auch bei voller Installation aller 8 Panels, sofern die Witterungsbedingungen gleich schlecht sind wie in Zürich erwartet, die Kühltruhe Zeit-/Tageweise abgeschaltet werden oder über eine Zeitschaltuhr betrieben werden, um den Strombedarf zu reduzieren. Die jetzt installierte Kühltruhe, die jedoch derzeit mit Gas betrieben wird, benötigt ca. 5760 Ah pro Monat und kann mit einer auf 12m2 voll ausgebauten Solaranlage auch im Sommer, unter den allerbesten Bedingungen, nicht dauerhaft betrieben werden !!
Für weitere Informationen steht die Arbeitsgruppe "Solaranlage" gerne zur Verfügung.
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