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Flügelbau

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Flügelbau Pilatus B4

Nun gehts auch mit den Flügel los

 

Nach einer harten Woche im Geschäft blieb keine Zeit für den Bastelraum. Ich habe mich nur gedanklich mit dem Bau der Flügel beschäftigt und ein paar Daten gesammelt.

Hier ist nun das erste Ergebnis zu sehen. Alle Flügelprofile sind ausgedruckt und auf einem 10mm Sperrholz aufgeleimt.

Schneideschablonen Alle Schablonen für den Flügelbau sind ausgeschnitten, geschliffen und mit dünnflüssigem Sekundenkleber "gehärtet" worden. Das Tränken mit Sekundenkleber verhindert ein Einbrennen des Schneidedrahtes. Nach dem Tränken wird die Oberfläche mit 600er Papier feingeschliffen, damit der Schneidedraht nicht hängen bleibt.

Auf dem Bild fehlt noch die Schablone für die Wurzelrippe. Diese Rippe habe ich nur als Positiv hergestellt.

Das Styropor ist grob zugeschnitten. Alles Styropor ist grob zugeschnitten. Ich verwende ganz normales Sagex aus dem Baumarkt.
Rumpfanformung Hier ist der kurze Übergang vom Rumpfprofil zum HQ Profil. Das Stück ist 10cm lang.

Der Schnitt ist hier erst auf der Oberseite erfolgt.

Jetzt wird die Schablone rechts entfernt und durch die bereitliegende Schablone ersetzt. Alle Schalblonen haben auf der Vorderseite genau 1cm Übermass und lassen sich daher exakt positionieren. Die Befestigung erfolgt mit nomalem doppelseitigem Teppichklebband.

Der Flügel links Der Flügel links ist fertig geschnitten.

Der rechte Flügel, das Höhenleitwerk und das Seitenruder werden auf die gleiche Weise hergestellt.

Holmenbau Hier ist wieder einmal eine etwas andere Variante eines Flügelbaus zu sehen. ( Viele Wege führen führen nach Rom ). Die Qualität des Bildes ist sehr schlecht, deshalb eine kurze Erklärung:

Auf dem Bild sind der obere und der untere Holm aufgebaut in einem Alu U Profil. Der Boden ist mit 1.5mm Balsaholz ausgelegt. Jeweils eine Seitenwand ist mit 2 verleimten Lagen Balsaholz abgedeckt. Auf dem Bild trocknet gerade der Holzleim.

Kohle Nachdem der Holzleim getrocknet ist, werden im U-Profil Kohlerovings verlegt und mit Harz getränkt. Die Rovings werden nach aussen am Flügel immer weniger.
Holme Die Holme sind im Styrokern eingepasst und an 6 Stellen pro Flügel miteinander verbunden ohne den Kern zu teilen. Die Oberfläche des Holms kann jetzt sehr einfach an den Profilverlauf angepasst werden weil die Oberseite nur aus Balsa besteht.
Nasenleiste Hier ist wiedereinmal eine etwas andere Methode der Nasenleiste zu sehen.

In den Styrokern wird eine Nut eingefräst. Diese Arbeit mache ich wie alle Fräsarbeiten mit einem ganz normalen Dremel von Hand. Wichtig dabei: Der Flügel muss auf dem Baubrett fixiert werden sodass die Hand auf der Arbeitsplatte abgestützt werden kann und immer in der gleichen Position die ganze Nut auf einmal herausgefräst werden kann.

Nasenleiste In die gefräste Nut stecke ich einfach 2 zusammengeleimte Abachi Streifen. Auf diese Art ist es auch möglich, die Nasenleiste mit Kohle oder Glas zu verstärken.

Auf der Oberseite des Flügels sind an den Stellen der äusseren Holverbindungen die Übergänge mit Styroporspachtel eingestrichen worden. Dieser Spachtel ist sehr leicht und lässt sich hervorragend schleifen.

Höhenleitwerk Das Höhenleitwerk erhält im Bereich der Befestigung eine Verstärkung aus Balsa, damit später die Schrauben auch richtig angezogen werden können.
Ausschnitte Am Flügel sind die Kabelkanäle ausgefräst und die Kabel eingezogen.

Die Servoauschnitte sind provisorisch ausgefräst.

 

 

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Stand: 05.10.11