News Suchen Home

F4C Samstag

F4C Programm F4C Piloten Info F4C Piloten F4C Links F4C Sponsoren F4C Presse Info F4C Rangliste F4C Samstag F4C Sonntag F4C Bilder F4C Videos

 

 

Nach oben

 

 

 

29. August 2009

Tag 1 der Schweizer Meisterschaften F4C

Der Wetterbericht hielt leider Wort:
Wolkenverhangener Himmel, aber immerhin kein Regen. Die Vorhersage kündigte auf Nachmittag Aufhellungen an, die allerdings erfreulicherweise schon früher die Zentralschweiz erreichten als erwartet, und die Piloten fanden hervorragende Bedingungen bei angenehmen Temperaturen

 

Um 08:00 begannen die Wettbewerbe mit den F4C Fliegern, anschliessend die Jets sowie die Helikopter.

Die Kooperation mit dem Flugleiter des zivilen Flugplatzes Kägiswil während der 2-tägigen Veranstaltung war hervorragend. Der Flugraum über dem Militärflugplatz wurde grossräumig von den zivilen Maschinen umflogen um "Nearmiss" Situationen durch die teilweise hoch fliegenden Jet's zu vermeiden.

Leider traten nicht alle Piloten an. Die Piloten aus Deutschland und Italien wurden vermisst. Im Laufe des Tages klärte sich die Situation. Durch Verkehrshindernisse, bei den doch teilweise sehr langen Anfahrtswegen von bis zu 1000 km, brachen die Piloten die Anfahrt ab, weil sie nicht mehr rechtzeitig erscheinen konnten.

So traten am Samstag morgen 30 Starter in 3 Kategorien an, wobei die Jet-Klasse F4J mit 16 Piloten am Besten besetzt war.

Um 09:00 beobachteten die Wettkämpfe bereits ca. 200 Personen, und Mittag waren es, trotz nicht optimaler Wetterbedingungen, geschätzte 1500 !!! Personen hinter den Absperrungen. Die Veranstalter, wie auch die Piloten, zeigten sich ausserordentlich überrascht ob dieser Resonanz, ... und sie hielt noch an. Am Nachmittag waren kurzfristig grosse Parkplatzprobleme aufgetreten, obwohl wir eine komplette Rollpiste mit total über 2 km Länge (600 m/4 Parkreihen) als Parkraum ausgewiesen hatten. Auch die "Reserveparkplätze" in der näheren Umgebung waren bereits gefüllt.

Dies motivierte die Piloten besonders, vor allem während der Showflugvorführungen, gingen die Piloten teilweise bis ans Limit und demonstrierten ihr Können mit den extrem leistungsfähigen Jet's. Die Zuschauer kamen dabei voll auf Ihre Kosten und applaudierten heftig während der Wettkämpfe und den anderen Vorführungen.

Martin Lüthi bei einem seiner spektakulärem ÜberflügeWährend der Showeinlagen zeigten wir auch, wie man in den Modellflugsport einsteigen kann und boten sehr ansprechende Flugvorführungen mit Depron Einsteigermodellen, Kleinen Elektromodellen bis hin zum elektrifizierten Kunstflugmodell mit 1.30 m Spannweite. Den Besuchern wurden auch an der sehr gut besuchten MGOW Modellflugausstellung Tips und Tricks mitgeteilt, wie man sicher mit dem Modellflug beginnen kann. Auch der rechtliche Aspekt (Fernsteuerungsfrequenzen, Flugzonen usw. ) wurde hier nicht vernachlässigt, und wurden sehr dankbar angenommen.

Während die Baubewertungen in der Kategorie F4C und F4J von bisherigen Schweizer Meistern mit ihren Maschinen dominiert wurde, bahnte sich in der Kategorie F4H ein Generationenwechsel an.

Das Helipad wurde am Samstag Morgen noch kurzfristig in einer organisatorischen Meisterleistung durch die Arbeitsgruppe Infrastruktur, unter Leitung von Andre Gasser, um 200 m verlegt und komplett NEU aufgebaut, nachdem die Helipiloten den zur Verfügung stehenden Flugraum als zu klein bemängelten. In Absprache mit den Punktrichtern wurden die Wettbewerbe für die Helis um 2 Stunden verschoben. Anschliessend zeigten sich die Helipiloten und die Punktrichter mehr als zufrieden mit dem "neuen" Fluggebiet. Die Verlegung erwies sich im nachhinein als besonders wichtig, da der Zuschauerandrang so gross war, dass die geplante gemeinsame Besucherplattform am Hangar, um alle Wettbewerbe von einem Platz aus der Nähe beobachten zu können, bei weitem nicht ausgereicht hätte.

Die Festwirtschaft, unter Leitung von Marcel Gerig, kämpfte während des Samstages mit dem Mute der Verzweiflung gegen den Besucheransturm um die kulinarischen Feinheiten in der geforderten Menge zubereiten zu können. Der Ansturm lies aber erst mit dem Ende der Wettbewerbe am Samstag Abend um 19:00 Uhr nach. Die völlig erschöpften 18 Mitarbeiter der Festwirtschaft konnten erst dann bei einem kühlen Bier und ein Glas Wein etwas ausruhen, während die Reservecrew das "Pilots Dinner" am Abend vorbereitete. Auch hier nahmen nochmals gegen 60 Personen teil und genossen den ausklingenden Tag bei einem feinen 3-Gang-Menü mit Rot- und Weisswein.

Leider wurden wir alle auch Zeuge eines kapitalen Schaden von Erich Himmler, bei dem im Landeanflug vor der Piste plötzlich Probleme auftraten, die ein äusserst heftiges unkontrolliertes senkrechtes Aufsetzen seiner T-33 zur Folge hatte, welches dann in einem Totalschaden durch Vollbrand endete.


In Memorian: Erich Himmler am Start zu seinem letzten Flug


Während des Wettbewerbs ...

... und der traurige Rest kurz vor der Landepiste.

Dies ist jedoch der einzige !! technische Ausfall an diesem Wochenende gewesen, und auf den tausenden Bildern die uns zur Verfügung stehen, konnten wir im Nachgang auch die Ursache eruieren die zu diesem Verlust erst im Landeanflug führte, während im normalen Flug durch den vermutlichen Servoausfall keine Probleme aufgetreten sind und auch nicht zu erwarten waren. Siehe auch Wettkampfresume

Weitere Bilder zum Samstag finden Sie hier

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: Webmaster
Copyright © 2009 Modellfluggruppe Obwalden
Stand: 05.10.11