Tja, was soll man dzu sagen?
Stand heute, Sommer 2026, ist der Elektroflug so einfach und sicher geworden, dass ein Weg daran vorbei, kaum zu machen ist. Zudem viele Modellflugvereine aus Lärmschutzgründen die Auflage haben, nur noch mit E-Modellen zu fliegen. Auch wenn diese nicht immer leiser sind, als ein Verbrenner-Motor !!
Elektro-Motor
Fakt ist:
Zu Beginn ist ein Elektromotor die angenehmere und einfachere Variante in den Motorflug einzusteigen, als mit einem Verbrenner. Auch Getriebemotoren für Grossmodelle sind hier bereits erhältlich, und haben leistungsmässig keinen Nachteil gegenüber einem Verbrennermotor.

Bei einem Elektromotor ist die Fehlerquelle relativ leicht überschaubar:
- Akku
- Regler
- Motor
- Lade-Netzteil
das ist es schon mal im wesentlichen.
Verbrenner-/Benzin-Motor
Abhängig vom gewählten Flugzeugmodell, muss dann zuerst die Auswahl getroffen werden:
Welcher Motor soll/muss es denn überhaupt sein
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Ein Zylinder |
2 Zylinder Boxer |
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3- Zylinder Sternmotor |
4 Zylinder Boxre |
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5 Zyinder Sternmotor |
Je Zylinder = 1 Auspuff = entsprechende Zusatzkosten :-)
Bei einem Verbrenner sind schon tiefgreifende Erklärungen und Einführung in die Motorentechnik notwendig. Das ist etwas, was man sich zusätzlich !! zum schon komplexen Wissen des Modellfluges aneignen muss.
- 2-Takt / 4 - Takt
- Vergaserventil
- Vergasernadel einstellen
- Ventilspiel einstellen
- Choke
- Auspuffkrümmer Länge
- Auspuff (Form und Länge)
- Motorlagerung
- Leerlauf Drehzahl
- Maximal Drehzahl
- Propellersteigung
- Ein-, Zwei-, Drei- Vier- oder gar Fünf-Zylinder
- Benzinart
- Benzin-Öl-Mischverhältnis
Das ist ein komplexes Spiel, das zwar unheimlich Spass macht, aber zu Beginn nicht leicht zu beherrschen ist, ohne erfahrene Modellbaukollegen, die im richtigen Moment wissen, wo wann welches Schräubchen zu drehen ist, kann das schnell mal in einer massiven Frustration enden :-).
Methanolmotor

Nur noch der Vollständigkeits halber erwähnenswert, ist der Methanol-Motor.
Früher sehr verbreitet, weil hochdrehend und leistungsstark. Heutzutage neu kaum noch erhältlich, aber in Gebrauchtbörsen bei älteren Modellen häufig verbaut und zu finden!!
Vom Kauf und der Verwendung ist, vernunftbasierend, abzuraten, da diese Motorenart einerseits ein Spritfresser ist (300 -500 ml Methanol für einen 10 Minuten Flug sind zu berücksichtigen gegenüber 100 - 150 ml bei einem Benzinmotor), und andererseits die extremen Kosten, welche Methanol, meistens auch noch mit Nitrozusatz 10-30%, zwischenzeitlich verursacht. CHF 30,-- bis CHF 40.-- pro Liter (je nach Anbieter) sind aktuell normal.
Das heisst: für einen 10 Minuten-Flug müssen Sie dann mit Spritkosten von CHF 10.-- - CHF 20-- rechnen !!
Weitere Motoren
Im weiteren Verlauf der Modellflug Karriere werden dann nochh andere Motoren zur Diskussion kommen, wie z.B.
Jet - Turbinen

oder Turbo-Prop-Motoren

Hier können Sie sich über das Internet informieren, das würde den Rahmen einer Einführung wie dieser hier sprengen.




